Turn- und Sportclub

von 1901 Eisdorf am Harz e.V.

TSC-Eisdorf

Julia Kirchhoff im Eintracht-Stadion bei der BM am Start

Die Bezirksmeisterschaften der Männer, Frauen, weiblichen und männlichen Jugend A und B standen am letzten Wochenende im Braunschweiger Eintrachtstadion an. Mit dabei im dürftigen Starterfeld war Julia Kirchhoff, die die 3.000m in Angriff nahm.
Schon vor dem Lauf stand fest, dass sie schlechtestenfalls als Zweite ins Ziel kommen würde, denn es waren in Julias Altersklasse nur 2 Teilnehmerinnen gemeldet. Julia befand sich die meiste Zeit des Rennens über in einer Dreiergruppe, aus der zum Ende hin eine Läuferin hinausfiel. Am Ende kam sie als Zweite in 11:52,42 min ins Ziel.
Im Gedächtnis blieben vor allem das schrecklich schlechte Wetter mit 8°C und Regenschauern sowie die geringe Anzahl an Teilnehmern haften. Insgesamt gab bei 97 Wettbewerben, die für die 6 Altersklassen angeboten wurden, nur 18 Wettbewerbe, für die sich 10 oder mehr Athleten angemeldet hatten.

Bilder, Ergebnisse und weitere Berichte hier.

TSCler konnten wieder bei LA Kreismeisterschaft überzeugen

Trotz regnerisch-kaltem Wetter, krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen, traten 24 Athleten und Athletinnen mit 74 Starts bei den leichtathletischen Einzel- Kreismeisterschaften am 7. und 08.05. auf dem Schwiegershäuser Sportplatz und im Osteroder Jahnstadion an.
Die recht widrigen Bedingungen hielten die Eisdorfer am Ende nicht davon ab mit 18 Kreismeistertiteln, 13 Vizekreismeistern, 9 dritten Plätzen sowie etlichen Endkampfteilnahmen und "top ten" Platzierungen zu glänzen. Erfolgreichste Teilnehmerin war Jana Allershausen mit insgesamt 5 Meistertiteln. Die Trainer Felix und Karsten waren mit den gezeigten Leistungen sehr zu frieden und im Vordergrund steht sowieso der Spaß an der Leichtathletik und den Wettkämpfen.

Im Rahmen des landesoffenen Sportfestes mit DAMM-Durchgang für die Deutsche Meistermannschaft der LG Osterode am Sonntag, den 09.05.2010, liefen Julia und Felix Kirchhoff das 800m-Rennen.
Als erster von beiden startete Felix, der mit wenig Training und gehemmt durch eine kleine Erkrankung während der Woche, sein Pensum herunterspulte und in 02:12,84 min ins Ziel kam.
Eine Kuriosität ereignete sich bei Julias Lauf: Während sie sich im Startbereich aufhielt und auf das Aufrufen der Teilnehmerinnen wartete, wurde der Lauf plötzlich angeschossen. Die Kampfrichter zeigten sich aber mehr als großzügig und ließen sie etwas später doch noch laufen - mit ihrem Bruder, der sich eigentlich schon von seinem Rennen erholen wollte, als Hasen. Das Ergebnis ließ sich sehen: Mit 2:34,30 min packte sie die Qualifikationsnorm für die Landesmeisterschaft am 19.06. in Verden. Auch über 3000m ist sie bereits qualifiziert, welche Strecke sie laufen wird, werden die Trainer mit ihr nach den Bezirksmeisterschaften besprechen.

Für die Zukunft wäre es wünschenswert, wenn sich für die Wettkämpfe im Kreis Osterode ein paar Helfer aus der Elternschaft zur Verfügung stellen könnten. Wie die Ausrichter um das Team der LG Osterode mitteilten, ist man an die personellen Grenzen gestoßen und wünscht sich mehr Unterstüzung durch die teilnehmenden Vereine. Wenn diesem zur recht geäußertem Wunsch durch die Vereine nicht nach gekommen wird, sind über kurz oder lang keine Wettkämpfe in dieser Art auf Kreisebene möglich. Dies trifft letztendlich die Athleten und das wäre Schade. Z.B. als Riegenführer oder beim Haken in der Sprunggrube ist auch keine leichtathletische Vorbildung notwendig. Meistens sind auch Eltern oder Großeltern als Zuschauer dabei, so dass keine zusätzliche Zeit in Anspruch genommen wird. Wer Spaß und  Zeit für 1 - 2 solcher Einsätze im Jahr hat oder vielleicht auch an einer Kampfrichterausbildung interessiert ist, meldet sich bitte bei Felix oder Karsten. Eure Kinder wird es auch freuen Lachend

Hier Ergebnisse, Bilder und weitere Berichte der Einzel-Kreismeisterschaft.

Bert Spanl bewältigt die Königsdistanz

42,195 Kilometer - das ist eine Strecke, für die die meisten Mitglieder des TSC' wohl ihr Auto in Bewegung letzen würden, manche würden vielleicht auch das Fahrrad nehmen, aber laufen? Das können wahrscheinlich nur eine Handvoll.
Einer von ihnen ist Bert Spanl, der am Sonntag, den 02.05.2010, den TUIfly Marathon Hannover in Angriff nahm. Sein Ziel vor dem Rennen war es, die Distanz in 3:30h zu bewältigen, eine Zeit, die er auch in vorherigen Marathonläufen ungefähr erreicht hat. Die Vorbereitung verlief ohne Komplikationen, sie musste aber aufgrund des langen Winters mit viel Schnee und Eis von 12 auf 10 Wochen verkürzt werden. Am Wettkampftag selber waren die Bedingungen dafür perfekt: 16°C, kein Wind und eine flache, schnelle Streckenführung. Bert Spanl ging den Marathon entspannt an, um erst einmal seinen Rhythmus zu finden. Er fühlte sich auf den ersten Kilometern ganz gut und konnte seinen "Hasen", der zur Orientierung genau 3:30h laufen sollte, sogar etwas abhängen. An der 10-Kilometer-Marke stand für ihn eine Zeit von 0:47:54 zu Buche, was knapp 2 Minuten unter seiner angepeilten Durchgangszeit lag. An der Halbmarathonmarke war er schon auf Kurs 3:24h, aber diesem Tempo musste er dann doch Tribut zollen. Bis zu Kilometer 30 schmolz der Vorsprung auf die angestrebte Endzeit auf knapp mehr als eine Minute und ab dieser Marke wird es bekanntlich besonders hart. Bert Spanl hielt sich tapfer und kam am Ende in 3:35:54h als Gesamt- 453. und 97. in seiner Altersklasse M45 ins Ziel. Das war eine Leistung, die ihn sehr zufrieden stellte. "Es war toll. Hannover mausert sich zu einer sehr guten Veranstaltung", sagte er, obwohl der Streckenverlauf kurz vor dem Ziel eine besondere psychische Herausforderung für die Athleten stellte: Kurz vor Schluss war für die Läufer das Ziel schon zu sehen, der Zielsprecher schon zu hören, da führt die Strecke noch einmal vom Ziel weg und es muss eine Schleife gelaufen werden. "Positiv war, dass man immer wieder in die Innenstadt geführt wurde, wo die Stimmung ein bisschen über die Qualen hinweghelfen konnte", fügte Bert Spanl an. Gefallen haben dürfte die Veranstaltung auch Yussuf Songoka aus Kenia, der mit seiner Siegerzeit von 2:08:52h einen neuen Streckenrekord aufstellte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von Bert Spanl war 11,7 km/h, die von Sieger Songoka gar 19,6 km/h, so etwas ist über 42.195 Kilometer auch für Fahrradfahrer nicht gerade leicht. Viel Lob von allen Teilnehmern geht an das Organisationsteam um Stefanie Eichel. Konstruktive Kritik wird angenommen und immer versucht umzusetzen. So wurde die Strecke an einigen bissigen Stellen entschärft, die Startzeiten so optimiert dass die Teilnehmer des Halbmarathon sich die letzten km der Strecke mit den Marathonies „teilen“ und im Zielbereich für ausreichend Platz und eine optimale Versorgung gewährleistet sind.

Weiter Infos, Bilder und Ergebnisse: http://www.marathon-hannover.de/

Nächster Termin für den Hannover Marathon ist der 08. Mai 2011

 

 

Eisdorfer hinterlassen starken Eindruck beim Altstadtlauf

Viele Eisdorfer waren am Sonntag, den 25.04.2010 in den engen von Fachwerkhäusern umsäumten Gassen der Kreisstadt unterwegs. Der 8. Osteroder Altstadtlauf stand an - und die Eisdorfer schlugen sich wacker.
In der ersten Disziplin, den 2.500m, wurde Julia Kirchhoff in 09:38,6 min trotz des 3.000m Laufs am Tag zuvor erste Frau. Inola Schulze wurde im gleichen Rennen genau wie Lucas von Einem erste in ihrer Altersklasse. Sehr hoch zu bewerten ist der 5. Platz der Grundschule im Borntal im Mannschaftswettbewerb, da insgesamt 118 Mannschaften teilnahmen. Das Team der GS im Borntal bestand aus Jonah Kriebel, Nico Gradenegger und Aaron Ludwig.
Über die 5.500m Distanz starteten für den TSC zwei Athleten. Amy-Lou Spanl lief in 28:38,3 min als 5. in ihrer Altersklasse und Gesamtsechsundzwanzigste ein gutes Rennen. Felix Kirchhoff konnte mit dem Gesamtplatz 13 in 20:42,1min zufrieden sein, auch er hatte noch ein Rennen von Tag zuvor in den Beinen.
In der Königsdisziplin, dem 10.000m Rennen, gingen Bert Spanl, Toralf Schwager und Mario Ludwig als Team TSC Eisdorf I an den Start . Während sich Bert mit den schweren Beinen der Marathonvorbereitung ein bisschen quälte und am Ende 45:30,7 min benötigte, lief es für die beiden anderen umso besser. Toralf, der sein erstes Rennen mit Zeitmessung bestritt, hielt ein konstantes Tempo, das er zum Schluss hin noch steigern konnte. Als Ergebnis stand für ihn eine gute Zeit von 39:05,3 min.
Mario Ludwig erwischte eine schnelle Gruppe, die bis kurz vor Schluss zusammen bleiben konnte. Allerdings behinderten ihn ein wenig die langsamen Läufer, die es zu überrunden galt. Nichtsdestotrotz erreichte er nach sehr guten 37:34,6 min das Ziel. In dieser Zeit wurde er insgesamt 12. und erster in seiner Altersklasse.
In der Mannschaftswertung belegten die drei einen hervorragenden zweiten Platz von 22 Mannschaften.
Abgerundet wurde das Ergebnis durch Rolf Schlünzen, der in 51:39,10 min in seiner Altersklasse M55 5. wurde.
Bilder und Ergebnisse hier.

TSC-Athleten eröffnen die Freiluftsaison erfolgreich

Die Sonne schien und keine Wolke war weit und breit zu entdecken - Traumwetter also bei der Bahneröffnung in Osterode. Das hatten die Eisdorfer Athleten auch schon ganz anders erlebt.
Die Mehrkampfwettbewerbe meisterten die meisten mit Bravour und bestanden gegen Konkurrenz aus ganz Südniedersachsen. So erreichte Luca-Sophie Zirbus im Dreikampf einen hervorragenden zweiten, Jule Kriebel einen dritten und Philine Opel einen vierten Platz.
Bei den Jungen lief es ebenso: Louis Schwob und Jonah Zirbus wurden im Dreikampf in ihren Altersklassen jeweils zweite.
Auch die Ergebnisse im Vierkampf ließen aufhorchen: Jonah Kriebel wurde 1. in seiner Altersklasse und entdeckte eine neue Vorliebe für den Hochsprung, wo er ohne Training 1,04m überquerte. Hier lief es auch für Darius Weber als Dritten gut- ein gutes Ergebnis für den ersten Wettkampf überhaupt. Tapfer schlugen sich Joshua Halpape als Vierter und Julian Allershausen, der sich nur knapp geschlagen geben musste, als Zweiter.
Traumstart für Lorena Bähner in die Freiluftsaison. Am Nachmittag kamen nach den Mehrkämpfen die Einzeldisziplinen an die Reihe. Lorena Bähner begann famos mit einer 12,72s über 100m. Diese Zeit, die ganz nah an ihre allerdings mit Rückenwind aufgestellte Bestleistung, heranreicht, ist zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison ein richtig dickes Ausrufezeichen.Auch im Weitssprung untermauerte sie ihre landesweite Spitzenposition. Mit 5,39m, wiederum Bestleistung, übertraf sie die Erwartungen um ein Vielfaches und stellte einen neuen Kreisrekord auf.
Die Krönung ihres Auftrittes legte Lorena über die 300m hin. Mit perfekter Renneinteilung konnte sie auf den letzten 100m noch zwei vor ihr liegende Konkurentinnen deutlich distanzieren und kam mit 43,23s ins Ziel.
Lorenas Darbietung war exzellent, nun kommt harte Arbeit auf die Trainer und Lorena zu, um diese Frühform zu steigern und bis zu den Saisonhöhepunkten Landesmeisterschaft und Norddeutsche Meisterschaft zu halten.
Einen Erfolg konnte auch Julia Kirchhoff feiern, die die 3000m in einer guten Zeit von 11:49,74 zurücklegte. Damit hat sie die Qualifikation für die Landesmeisterschaften bereits sicher.
Bilder und Ergebnisse hier.